Einen verdienten Heimsieg fuhr die AH des FC Germania am vergangenen Wochenende ein gegen die Mannschaft von Italia Wiesbaden. Die Italiener waren dankenswerter Weise kurzfristig eingesprungen nach Absage des eigentlich geplanten Gegners von Mainz 1817. Zunächst gab es ein großes Hallo,  hatten doch einige der Azurri  zu ihrer Aktivenzeit  das Germanentrikot getragen.

Neben dem idealen Wetter und bestens bespielbarem Rasen war somit die Grundlage für eine sehr freundschaftliche Atmosphäre im ganzen Spielverlauf gegeben.

Die Germanen knüpften da an, wo sie zuletzt aufgehört hatten : Gutes Kombinationsspiel, wenig Einzelaktionen, viel Ballbesitz aber auch wenig Konsequenz in vorderster Linie beim Torabschluß.

Kurt Heil traf zunächst aus kurzer Distanz nur die Unterkante der Latte, Tobias Rothmeier scheiterte am Gästekeeper, der letzte Querpass fand wiederholt nicht den mitgelaufenen  Sturmkollegen.

Wie so oft genügte den Gästen dann die erste wirkliche Torchance, um in Führung zu gehen –der Kaptän der Gäste nutzte eine Unaufmerksamkeit der Abwehr und vollendete  aus 5 Metern überlegt zum 0:1. Wie auch in Nordenstadt erhöhte der FCG nun den Druck und wollte den Torerfolg.

Torsten Kowallik setzte sich nach Flanke energisch am zweiten Pfosten durch, schaffte den Ball mit dem zweiten Versuch  im Sitzen ins Zentrum,  wo Daniel Kaus per Direktabnahme keine Mühe mehr hatte für den 1:1 Halbzeitstand zu sorgen.

Gleiches Bild nach dem Seitenwechsel – Italia konzentrierte sich auf Konter, die Heimelf berannte das Tor der Italiener. Tobi Rothmeier gelang mit einem nicht ganz unhaltbaren  Distanzschuß der Führungstreffer und schloss kurz darauf einen schönen Doppelpaß mit Seb Wrobel zum 3:1 ab.

Dennis Findling vergab nach toller Einzelleistung über halblinke Seite die vorzeitige Entscheidung,  Italia dagegen kam im Gegenzug zum 2:3 Anschlußtreffer: Ex-Germanen Torjäger Alex Barbuto war seinem Gegenspieler enteilt und zeigte, dass er in Sachen Torabschluß nichts verlernt hat.

Was danach folgte war rekordverdächtig, denn die Germania Offensiv-Spieler übertrafen sich im Auslassen von größten Möglichkeiten aus nächster Nähe und Schussversuche von Fethi Radhouani, Kurt Heil wie auch Patrick Rothmeier fanden einfach nicht ins Ziel.

So war es einmal mehr Tobi Rothmeier, der aus 20 Metern das Spielgerät unnachahmlich unter die Latte donnerte und somit per Dreierpack zum Man of the Match avancierte.

Es blieb beim hochverdienten 4:2 Erfolg der Germania und gemeinsam wurden im Anschluß bei vom Vergnügungsausschuß frisch gegrillten Hamburgern und ein paar Gersten-Kaltschalen der Heimsieg gefeiert.