Im ersten Heimspiel der neuen Saison musste sich die AH Vertretung des FC Germania den Gästen aus Klarenthal deutlich geschlagen geben. Auf dem Papier hatte man eine durchaus schlagkräftige Truppe zusammen, auf dem Platz merkte man jedoch früh, dass den Germanen die nötige Spielpraxis fehlte. Das letzte Großfeld Spiel lag schon mehrere Monate zurück, Hallentraining alleine reichte nicht. So mangelte es zusehends an Spielverständnis, Fitness und auch Raumaufteilung. Klarenthal dagegen wirkte spielfreudig , eingespielt und wechselte kontinuierlich fliegend, um das Tempo hoch zu halten.

Den frühen 0:1 Rückstand konnte man noch relativ schnell ausgleichen – Patrick Rothmeier hatte präzise von links außen auf Kurt Heil geflankt , der völlig unbedrängt einnicken konnte. Lange währte die Freude aber nicht, denn mit zwei schnellen Angriffen brachten die Gäste sich wieder in Front, beide Male waren die Offensivspieler einfach gedankenschneller und leichtfüßiger als die Germania Defensive.

P.Rothmeier schaffte kurz vor Halbzeit per Direktabnahme den erneuten Anschlußtreffer , so dass bei Halbzeit noch nichts entschieden war. Weitere 5 Tore gab es dann nach dem Seitenwechsel zu sehen, vor allem leider in der Germania Hälfte. Klarenthals herausragende Sturmspitze enteilte ein ums andere Mal seinen Gegnern und setzte sein Privat Duell mit Germania Keeper Maksim Dyrmishi fort.

Das 2:4 resultierte aus Foul-Elfmeter , das 2:5 dann per sehenswertem Lupfer aus 25 Metern – erneut unhaltbar. Die Chance zum 2:6 nach Notbremse folgte kurz darauf , diesmal konnte Dyrmishi den etwas zu unplatziert geschossenen Strafstoß aber abwehren. Als Kurt Heil erneut per Kopf zur Stelle war und auf 3:5 verkürzen konnte, keimte kurz Hoffnung auf, zumal die Gastgeber nun auch ihrerseits einen berechtigten Foulelfmeter zugesprochen bekamen.

Leider wurde aber auch dieser vergeben, der Ball ging links unten am Tor vorbei. Mit völlig entblößter Abwehr spielt man nun alles oder nichts und lief den Gästen zweimal ins offene Messer – Klarenthal nutzte die Freiräume eiskalt aus und erhöhte zum verdienten wenn auch etwas zu hoch ausgefallenen Endstand von 3:7.